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Vertragspoker ist zu Ende – Mimi wechselt zum HSV Hamburg (23. Juli 2010)
Handball Deutschland kann endlich aufatmen, Nationalspieler Michael Kraus hat einen neuen Verein gefunden. Mimi, der in der vergangenen Saison mehrfach den Wunsch geäußert hatte Champions League spielen und somit zum HSV Hamburg wechseln zu wollen, hat heute beim TBV Lemgo einen Auflösungsvertrag unterschrieben und wechselt mit sofortiger Wirkung an die Elbe.
Wir wünschen Mimi alles Gute für seine Zeit in Hamburg.
Ein Statement von ihm selbst folgt in Kürze.
Euer Team mk.de
Galavorstellung von Mimi bringt den Titel des EHF-Cups (29. Mai 2010)
Mit einer grandiosen Galavorstellung in der zweiten Halbzeit (10 Tore) hat Mimi einen wesentlichen Bestandteil am Gewinn des dritten (1996, 2006 und 2010) EHF-Pokal-Titels des TBV Lemgo am heutigen Samstagmittag in Schaffhausen.
Das Hinspiel hatte der TBV mit einem 24:18 Sieg für sich entscheiden können, doch bereits am Ende der ersten Halbzeit des Rückspiels hatte Schaffhausen den 6-Tore-Vorsprung auf 4 Tore verkürzt.
Beide Mannschaften gingen sehr nervös in die Partie, auch Mimi schien überhaupt nicht in die Partie zu finden und warf ganze 2 Tore. Rolf Hermann war es zu verdanken, dass Lemgo das Spiel ausgeglichen gestalten konnte, doch viele hektische Fehlwürfe bauten die Schaffhausener auf und brachten sie zum Ende der ersten Halbzeit 14:10 in Führung.
Für Lemgo sah es gar nicht gut aus, die Kadetten bauten in Halbzeit zwei sogar den Vorsprung auf fünf Tore aus, doch eine Konzentriere Mannschaftsleistung, ein wieder erstarkter Martin Galia im Tor und eine explosive Galavorstellung von Mimi brachten die Lemgoer in der 45. Minute sogar wieder in Führung (19:20).
Schaffhausen kämpfte zwar weiter, schaffte es aber nicht mehr den 6-Tore-Vorsprung aus dem Hinspiel zu egalisieren. Am Ende verliert Lemgo das Rückspiel in Schaffhausen zwar mit 30:29 (14:10), aber gewinnt durch das tolle Hinspiel zum dritten Mal den EHF-Cup!
Mimi hat, wie schon zuvor erwähnt, mit seiner überragenden Leistung in der zweiten Halbzeit und insgesamt 12 Toren einen bärenanteil am Gewinn dieses Titels.
Das mk.de-Team gratuliert Mimi und dem gesamten TBV Team und wünscht eine super Feier.
6-Tore Vorsprung für das EHF-Cup Final-Rückspiel (24. Mai 2010)
Mit einem 24:18 (12:8) Sieg über die Kadetten Schaffhausen hat der TBV Lemgo den Grundstein für den Gewinn des EHF-Cups gelegt und reist mit einem 6-Tore Vorsprung zum Rückspiel.
Der TBV war von Beginn an hellwach und konnte gestützt auf einen grandiosen Martin Galia im Tor und eine starke Abwehrleistung der Mannschaft seinen Vorsprung auf die Eidgenossen immer weiter ausbauen (8:3 in der 20. Minute). Erst kurz vor Ende der ersten Halbzeit berappelten sich die Schweizer und brachten den TBV beim 11:8 in der 28. Minute leicht in Bedrängnis.
In der zweiten Halbzeit behielt das Spiel sein Tempo bei und ebenso stand die Lemgoer Abwehr weiter sicher, so dass es dem TBV gelang sein Polster zu verteidigen. Die Kadetten hielten dagegen weiter mit und nutzen jede sich bietende Chance um den Vorsprung zu verringern. Doch am Ende war es Martin Galia und Florian Kehrmann (8 Tore) zu verdanken, dass der TBV mit einem 6-Tore Polster nach Schaffhausen reist.
Mimi war gegen die Kadetten mit 4/1 Toren dabei.
Das Rückspiel um den EHF-Pokal findet am Samstag den 29. Mai um 14.10 Uhr in Schaffhausen statt. Für die Ostwestfalen wird es in diesem Spiel nicht darum gehen sich auf dem Polster aus zuruhen, sondern besser auf einen erneuten Sieg zu spielen.
Wir drücken die Daumen!
Euer Team mk.de
Starker Auftritt gegen Minden (18. Mai 2010)
Der TBV Lemgo hat am vergangenen Sonntag eine starke Vorstellung im Gerry-Weber Stadion gegen Minden abgeliefert. Mit einem hochverdienten Start-Ziel-Sieg schossen die Ostwestfalen den Derby-Gegner aus Minden mit 38:24 (20:12) aus dem Stadion.
Minden, die im Abstiegskampf dieses Spiel dringend hätten gewinnen müssen, spielten von Anfang an eine schlechte Partie mit wenig Gegenwehr und vielen technischen Fehlern, die dem TBV eins ums andere mal einen Tempogegenstoß nach dem anderen gewährten.
Lemgo dagegen die sich zwar den ein oder andern leichtsinnigen Fehler leisteten, spielten munter, gestützt auf einen überragend haltenden Martin Galia im Tor (erste Halbzeit) ihr Spiel runter und boten den 7.800 Zuschauern im Gerry-Weber Stadion das ein oder andere nette Tor und wurden am Ende der Partie verdient als Sieger bejubelt.
Mimi war an diesem Spieltag mit 2/1 Toren erfolgreich.
Für Lemgo geht es nun morgen schon in der heimischen Lipperlandhalle gegen den Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf weiter, bevor dann am Sonntag das EHF-Pokal-Finale ansteht. Dabei sollte man bei Hannover immer mit einer Überraschung rechnen – denn im Hinspiel schlug der Aufsteiger den Altmeister aus Lemgo überraschend mit 26:25. Lemgo hat also noch etwas wieder gutzumachen.
Euer Team mk.de
Knapper Sieg gegen Dormagen – bittere Niederlage gegen Gummersbach (15. Mai 2010)
Der TBV Lemgo hat in den letzten beiden Bundesliga Partien einmal mehr seine Unbeständigkeit bewiesen. Am 29. Spieltag traten die Ostwestfalen in der heimischen Lipperlandhalle gegen den Aufsteiger TSV Dormagen an. Beim Wort Aufsteiger dürfte jeder ein leichtes Spiel erwartet haben, doch weit gefehlt, Dormagen lieferte dem TBV einen erbitterten Kampf und führte über weite Strecken der Partie.
Lemgo kam nicht gut in die Partie und zeigte eine schwache Abwehrleistung und Dormagen nutzte die sich bietenden Chancen konsequent aus. Zum Ende der ersten Halbzeit hatten die Lemgoer sich endlich im Griff (Halbzeit 14:15) und zeigten den Willen die Partie noch drehen zu wollen. In der 47. Minute dann warf Mocsai mit dem 20:19 die erste Führung für den TBV. Der TSV lieferte dem TBV aber weiter einen erbitterten Kampf und unterlag am Ende nur knapp mit 27:26.
Mimi unterstützte seine Kollegen mit 3/3 Toren in dieser Partie.
Auf das Dormagen Spiel folgte nur 3 Tage später die Auswärtspartie beim Tabellennachbarn VfL Gummersbach. Lemgo kam in den ersten Minuten gut in die Partie und nutzte die anfänglichen Schwächen des VfL gnadenlos aus. Doch die Gummersbacher überwanden ihre Anfangsnervosität und zogen folglich die Fäden in dieser Partie. Zur Halbzeit war deutlich, dass Trainer Volker Mudrow sich für die zweite Hälfte der Partie etwas einfallen lassen muss, denn Gummersbach ging mit einem Vier-Tore-Vorsprung (11:15) in die Kabine.
Doch auch in der Zweiten Halbzeit fiel den Lemgoern nicht viel gegen die stark aufspielenden Gummersbacher ein, nur einem Carsten Lichtlein im Tor war anfänglich zu verdanken, dass der VfL nicht bedeutend davon zog. Lemgo machte zu viele Fehler und konnte auch eine Überzahl nicht erfolgreich nutzen und agierte zu Ideenlos um den VfL ernsthaft zu gefährden.
Am Ende mussten die Ostwestfalen mit einer bitter schmeckenden 29:24 Niederlage nach Hause reisen.
Mimi warf in diesem Spiel 5 Tore.
Nun gilt es für Lemgo morgen Wiedergutmachung anzustreben. Im Gerry-Weber Stadion in Halle kommt es am morgigen Sonntag zum OWL-Derby gegen die Rivalen aus Minden. Ein Spiel das Lemgo auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen darf. Denn auch wenn Minden momentan auf einem Abstiegsplatz rangiert haben sie noch die Chance um den Klassenerhalt mitzuspielen, daher werden sie alles dran setzen mit 2 Punkten im Gepäck aus Halle abzureisen.
Euer Team mk.de
Heimspielrecht im Hinspiel (3. Mai 2010)
Die Auslosung für das EHF-Pokalfinale hat ergeben, dass der TBV Lemgo gegen die Kadetten Schaffhausen zunächst in der heimischen Lipperlandhalle spielen wird.
Das Hinspiel findet am 22./23. Mai statt, das Rückspiel wird aufgrund des Champions League Final Four in Köln nicht am Wochenende 29./30. Mai ausgetragen werden, sondern muss nach Aussage der EHF unter der Woche (KW 21) stattfinden.
Euer Team mk.de
Lemgo zieht ins Finale des EHF-Cups ein – Mimi trotz Rippenprellung mit 9 Toren (3. Mai 2010)
Der TBV Lemgo hat es geschafft den Fünf-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel gegen Naturhouse La Rijoa, vor ausverkauftem Haus, wett zu machen und zieht mit einem 34:26 (20:13) Sieg grandios in das Finale des EHF-Cups ein.
Gestützt auf ein frenetisches Publikum, dass die Ostwestfalen von der ersten Minute an unglaublich gepusht hat und einer fantastischen Abwehr-Leistung setzte sich das Team von Trainer Volker Mudrow nach und nach immer weiter ab und führten bereits zur Halbzeit mit 7 Toren.
In der zweiten Halbzeit schien der Sieg der Lemgoer zu keinem Zeitpunkt gefährdet und somit zieht der TBV zum zweiten mal nach dem Gewinn des EHF-Cups 2006 ins Finale ein.
Besonders beeindruckend war sicherlich, dass Mimi sich trotz seiner am vergangenen Mittwoch frisch zugezogenen Rippenprellung in den Dienst der Mannschaft stellte. Dabei war Mimi, der sichtlich mit Schmerzen im Spiel zu kämpfen hatte, zusammen mit Holger Glandorf, mit jeweils 9 Toren die besten Schützen auf Seiten der Ostwestfalen.
Mimi verriet uns, dass er sich nach dem gestrigen Spiel heute kaum bewegen kann. Für ihn war es aber allemal Wert sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und mit seinen Team-Kameraden diesen grandiosen Erfolg zu feiern.
Im Finale welches an den letzten beiden Mai Wochenenden ausgetragen wird treffen die Lemgoer auf die Kadetten Schaffhausen (Schweiz), mit denen sicherlich noch eine Rechnung offen ist. Die beiden Teams standen sich bereits zu Saisonbeginn beim Champions League Qualifikationsturnier in Leon gegenüber, damals siegte Schaffhausen 30:29 und leitete damit das für den TBV verkorkste Turnier ein.
Die Auslosung der Heimspielrechte für das jeweilige Hin- und Rückspiel findet morgen um 11 Uhr statt.
Euer Team mk.de
Erneute Niederlage gegen die Löwen – Verdacht auf Rippenanbruch bei Mimi (29. April 2010)
Für Mimi war die gestrige Partie gegen die Rhein-Neckar Löwen sehr schnell beendet. Es waren gerade einmal drei Minuten der Partie gespielt als Mimi im Angriff mit Karol Bielecki zusammen stieß. Ein, für den Handballsport, völlig alltäglicher Zusammenprall – bei dem Mimi unglücklich den Ellenbogen seines Gegenspielers in die Rippen bekam. Er blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, wurde von den Lemgoer Physiotherapeuten behandelt, erst auf dem Feld, dann in der Kabine, aber zurückkehren konnte er nicht. Die vorläufige Diagnose aus der Lemgoer Kabine lautete: Verdacht auf Rippenanbruch.
Somit fällt Mimi auch für das EHF-Cup Halbfinalrückspiel am kommenden Wochenende aus. Bitter für Mimi, aber auch bitter für den TBV die bereits das Hinspiel verloren haben und jeden Mann gebrauchen können um das erreichen des Finales noch zu verwirklichen.
Ohne Mimi und dazu Phasenweise ohne Holger Glandorf, der in der ersten Halbzeit das Parkett verlassen musste und am linken Knöchel getappt wurde, schafften es die Ostwestfalen nicht den Rhein-Neckar Löwen Paroli zu bieten. Es setze eine 29:27 (17:13) Niederlage – die zweite in drei Tagen.
Somit muss der TBV am kommenden Sonntag ohne Mimi und ohne eine kleine Portion Selbstvertrauen den 5-Tore Vorsprung der Spanier von Naturhouse La Rioja im EHF Cup Halbfinal-Rückspiel wieder gut machen um das Finale noch zu erreichen.
Euer Team mk.de
Weiterhin eine Berg- und Talfahrt beim TBV (26. April 2010)
Beim TBV Lemgo geht es weiterhin unbeständig zur Sache. Nach der kleinen Bundesliga-Pause im rahmen des DHB Pokal Final Fours und dem geglückten Halbfinaleinzug im EHF Cup gewann der TBV mit einer starken ersten Halbzeit gegen die MT Melsungen (35:30 (21:13)).
Mimi lieferte ein starkes Spiel ab und netzte 11/5-mal in das Melsunger Tor ein.
Die Ostwestfalen konnten somit mit viel Selbstvertrauen in das erste Halbfinalspiel im EHF-Cup zu Naturhouse La Rioja in Spanien reisen. Ein vermeintliches Glückslos – denn der TBV scheiterte an den Spaniern und musste mit einer 25:30 (11:13) Niederlage nach Hause reisen.
Jetzt gilt es am kommenden Sonntag in der heimischen Lipperlandhalle den 5-Tore-Vorsprung der Spanier wieder wett zu machen und einen Sieg einzufahren, nur dann ist der Finaleinzug beim EHF-Cup noch möglich.
Mimi war zusammen mit Florian Kehrmann (6 Tore) mit seinen 5/3 Toren die besten Torschützen auf Seiten der Lemgoer.
Euer Team mk.de
Mimi zieht Konsequenzen (26. April 2010)
Nach dem Mimi in letzter Zeit starke Kritik an seiner Leistung und Einstellung einstecken mußte, zog er nun die Konsequenz und gab das Kapitäns-Amt der Nationalmannschaft ab.
Etwas überraschend kam dies doch, denn selbst Bundestrainer Heiner Brand hatte zuletzt nach dem Bring-Cup in Norwegen, an dem Mimi aufgrund seines angeschlagenen Knies nicht teilnehmen konnte, noch verkündet das Mimi nichts „abzugeben“ brauch.
Mimi will sich nur noch auf Training, Spiel und die Fitness seines eigenen Körpers konzentrieren.
Als weitere Konsequenz hat Mimi sich auch von seinem Beraterstab getrennt und lässt sich nun nur noch von seinem Bruder Christian beraten.
Euer Team mk.de

